Demut vor dem Lebensplan

Demut ist ein Begriff, den ich lange Zeit aus meinem Wortschatz verbannt hatte. Denn zum Kampfgeist eines Löwe-Aszendenten und zum wassermännischen Rebellengeist wollte das so gar nicht passen. Einfluss nehmen können, Gedankenmacht und Manifestationsmacht klangen da schon viel besser.

Demut vor dem Lebensplan Bildaffirmation vision-neue-welt.com

Den Lebensplan zu erfüllen erfordert ein wenig Mut und viel Demut

Inzwischen wurde mir klar: Manifestieren kann ich nur das, was meine Seele will. Nur das, was mich zu meiner wahren Bestimmung führt. Nur das, was zum (vor der Inkarnation selbstgeschriebenen) Plan meines Lebens gehört. Und Teil dieses Lebensplanes ist es auch, dass ich meine Seele immer mehr vom Einfluss sämtlicher gespeicherten Konditionierungen zu befreie. Denn deren Einfluss hätte mich womöglich falsche Dinge manifestieren lassen. Um das zu verhindern, durfte und darf ich mich immer mehr meiner Intuition und inneren Führung zu öffnen.

Denn ich bin geführt, das wird mir immer klarer. Wir alle sind vermutlich geführt.  Der freie Wille ist eine Illusion, solange das massenbewusstseinsgesteuerte Ego bestimmen will. Da durfte ich schon oft erleben, dass meine Seele dann die Zügel in die Hand nahm und mich das tun ließ, wozu ich eine Sekunde vorher noch aus einem verletzten Ego-Stolz heraus Nein gesagt hatte. Oder umgekehrt, dass meine Seele Dinge verhinderte, wenn ich mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte. Und meine Seele kann da so kreativ sein, mich in die richtige Richtung zu führen und mir die richtigen Botschaften zukommen zu lassen, dass ich schon manchmal grinsen muss.

Vertrauen in die Innere Führung

Mit dieser Erkenntnis kann ich Situationen in meinem Leben jetzt mit ganz anderen Augen sehen. Was ich als Problem ansah, hat meine Seele mir geschaffen, damit ich die optimalen Bedingungen für Rückzug und Innenschau habe. Was ich als Perspektivlosigkeit ansah, hat meine Seele mir geschaffen, damit ich die optimalen Bedingungen für Neuorientierung habe.

Zum Beispiel habe ich neulich einer Freundin erzählt, ich fühle mich derzeit, als wenn ich mit dem Auto zwar losgefahren wäre, aber jetzt seit einiger Zeit kontinuierlich im Kreisverkehr fahre, weil ich die richtige Ausfahrt nicht kenne. Ich sagte dann etwas trotzig, ich würde jetzt einfach irgendeine Ausfahrt nehmen, würde lieber einen Umweg machen als noch länger kreisen. Aber auch das wusste meine Seele zu verhindern. Für Umwege ist wohl keine Zeit mehr, denn die Richtung wird immer klarer. Und mir wurde auch klar, dass das, was ich als nervenden Kreisverkehr betrachtete, überhaupt kein sinnloses Kreisen ist. Sondern dass es so etwas wie Fahrschule ist, damit es dann geübt und gekonnt die richtige Richtung weitergehen kann.

Inzwischen bin ich meinem Leben und meiner Seele unendlich dankbar für die wunderbare Führung. Andrerseits weiß ich, dass auch meine rebellischen Wassermann-Löwen-Eigenschaften Sinn machen, denn sonst hätte ich sie nicht mitbekommen. Vereint mit der Weisheit und Liebe meiner inneren Führung werde ich immer die richtigen Impulse haben, um meinem Weltveränderungswillen auf die richtige Art und Weise Ausdruck zu verleihen und damit wirkliche Wandelimpulse zu setzen. Denn das ist mein Lebensplan, und den nehme ich jetzt voller Demut und Dankbarkeit an. Und auch voller Mut und Zuversicht, denn mit so einer wunderbar funktionierenden inneren Führung kann es ja nur in die richtige Richtung gehen. Danke dafür.

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11 Gedanken zu „Demut vor dem Lebensplan

  1. Hallo Johanna,

    was Demut bedeutet, weiß ich nicht.

    Wenn ich mir die kilometerlange Erklärung von Wikipedia durchlese, hilft mir das auch nicht weiter.

    Aber eins weiß ich:
    Ich befinde mich auch im Kreisverkehr.
    Hab schon oft den Blinker gesetzt, ohne abzubiegen.

    Interessanter Ansatz, dass wir uns in einer Kreisfahrschule befinden.
    Gefällt mir.

    Dann werde ich mal weiter fahren.

    Bis später, liebe Johanna.

    Viele kreisrunde Grüße

    Ingo

  2. Danke, liebe Johanna.

    Dieser Text macht mir klar, dass ich bereits seit einiger Zeit demütig bin.

    Tolle Sache.

    Aber nun ist es wieder soweit, dass ich mich in den Kreisverkehr einordne.

    Tschü-hüß

  3. liebe johanna, leider funktioniert der gefällt mir button bei mir grad nicht. also schreib ich hier „gefällt mir“ 😉

    ja, das wort demut, das ist es ganz genau. was hatte ich ebenfalls für schwierigkeiten damit. hab gedacht, das soll mich irgendwie unterkriegen. wollte mich aber nicht unterkriegen lassen. bis ich jetzt ähnliche erfahrungen wie du immer mehr machen kann und fühle, wie schön es ist, diesen sogenannten „freien willen“ endlich loswerden zu können. was für eine erleichterung.

    liebe grüße von kirstin

  4. Liebe Kirstin, du bringst es mal wieder auf den Punkt: Was für eine Erleichterung den so genannten „freien Willen“ loslassen zu können.
    Ich fühl mich damit jeden Tag ein Stück leichter und freier. Wünsche dir einen wunderschönen Tag voller Liebe 🙂

  5. liebe johanna, er war ja nie frei, er war ja eigentlich das, was uns permanent im gefängnis gehalten hat … dir und allen anderen auch einen wundervollen tag voller liebe ❤

  6. Liebe Löwenkinder Johanna und Kirstin,

    wie paßt den das zusammen, Löwe und Demut? Ich mit Aszendent Löwe hatte und habe da immer wieder mein Problem, und das schmerzende Knie zeigt mir dann schon an: „mangelnde Demut!“

    Das mit dem Kreisverkehr mag ja für eine kurze Periode zutreffen, aber auf Dauer ist es wohl eine sich öffnende Spirale mit immer mehr Ausgängen. Mit jedem neuen Leben wird der Kreis weiter, und auch mit jeder neuen Aufgabe.

    Liebe Grüße Herbert

  7. Lieber Herbert, danke für deinen Kommentar. Wie das zusammenpasst, Löwe und Demut? In der Erkenntnis, dass auch ein „königliches Wesen“, was der Löwe ja ist, am besten fährt, wenn er sich von seiner Intuition leiten lässt, oder anders gesagt, wenn er sich einfach dem Leben hingibt, statt alles egomäßig bestimmen zu wollen. Musste ich auch erst lernen. 😉 Liebe Grüße von Johanna

  8. Zu dem Thema „Kreisverkehr“ hier noch ein Gedanke, auf den Ingo mich heute gebracht hat: Natürlich ist der vermeintliche Kreisverkehr kein Stagnieren sondern eine nach oben führende Spirale, die uns immer mehr in Richtung „Aufstieg“, also führt. Ich selbst habe das hier schon einmal im Thema „Zeitzyklen“ beschrieben:

    „Das ist vergleichbar mit einem Rundweg, der einen Berg emporführt. Jede Runde wird kürzer, und wir kommen nach jeder Runde wieder an dieselbe Stelle, haben also den selben Blick auf dieselbe Umgebung , nur von einer etwas höheren Warte aus. Irgendwann sind wir dann an der Spitze und können alles rundum überblicken.“

    Deshalb auch mein momentaner Drang nach Innenarbeit und Selbstfindung, denn „Aufstiegsarbeit“ ist in erster Linie Innenarbeit. Danke Ingo für den Hinweis. 🙂

  9. lieber herbert ich schließe mich da gerne johanna an. so wie sie sehe ich es auch. hab ich selbst ebenso erfahren. endlich sich der eigenen seele hingeben. demut muß ja wahrlich nichts demütigendes sein.

    liebe grüße von kirstin

  10. Ja, sehr gerne, liebe Johanna.

    Dabei kam die Sache mit dem Berg ja ursprünglich von dir 🙂

    Ich finde es sehr stimmig:
    Der Kreis wird immer schneller umfahren.

    Die Spitze naht.

    Der Überblick, über alles, rückt näher…

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