Abschied in Liebe

Eine meiner derzeitigen Affirmationen und Visualisierungen bezieht sich auf einen Abschied in Liebe. Gemeint ist damit der Abschied von unseren amerikanischen „Beschützern“. Mögen sie sich jetzt in Liebe und Freundschaft von uns und den anderen „beschützten“ Staaten verabschieden und nach Hause zurückkehren. Denn dort haben sie genug Platz und genug zu tun. 

Es ist 70 Jahre nach Kriegsende, und seitdem sind sie hier, die US-Streitkräfte, unsere so genannten Befreier und Beschützer.

 Meine Mutter erzählte mir oft, wie es war, als sie kamen. Sie war damals am Kriegsende fast 15 Jahre alt und erwartete mit ihrer Familie und den übrigen Dorfbewohnern die „Ankunft der Befreier“. Man war angespannt, weiß ich aus ihren Berichten, man erzählte sich gegenseitig, jetzt sind sie nur noch 100 km entfernt, jetzt nur noch 10, jetzt sind sie im Nachbarort…

„Und dann kamen sie eines Tages durch den Garten hereinmarschiert, kamen ins Haus, durchsuchten mit dem Gewehr vor sich jedes Zimmer, fanden zum Glück keine deutschen Uniformen, konfiszierten dann nur etwas Nahrung und gingen weiter. Gemacht haben sie uns nichts“,

so der weitere Bericht meiner Mutter.

Ich erinnere mich auch daran, dass es Jahre später für uns Kinder in dem kleinen Dorf in Mittelfranken damals in den 60er Jahren immer ein aufregendes Ereignis war, wenn „die Amis“ auf unseren Dorfberg hochfuhren und dort ein paar Tage lang irgendwelche Funksprüche losließen oder sich sonst irgendwie betätigten. Wir Kinder besuchten sie, sahen ihnen gerne dabei zu und bekamen auch immer Schokolade oder Kaugummi von ihnen geschenkt. Sie waren freundlich, nett und anständig zu uns, daran erinnere ich mich genau.

Auch heute noch sind die amerikanischen Soldaten von Teilen der Bevölkerung gerne gesehen in unserer Region: Nämlich von den Immobilienbesitzern, die ihre Wohnungen und Doppelhaushälften gut an die amerikanischen Familien vermieten können. Oder von den Arbeitnehmern, die in „der Kaserne“ einen oft angenehmen Arbeitsplatz haben.

Weniger gern gesehen werden sie in meiner Region vom Rest der Bevölkerung, denn zum Beispiel der Fluglärm ist etwas, das Viele aufregt. Weniger bekannt aber viel folgenschwerer  ist zudem die Verseuchung der Umwelt durch Militärflüge.

Ich frage mich, warum sind 70 Jahre nach Kriegsende noch so viele US-Streitkräfte bei uns stationiert.

Nein, besser gesagt, ich frage mich nicht, warum sie hier sind, ich weiß inzwischen die Antwort: Das amerikanische Militär ist hier, um Unfrieden zu säen und unsere Freundschaft mit Russland zu verhindern, wie ich in diesem Video gesehen habe. Nicht nur hier, sondern auf der ganzen Welt.

Eroberungsdrang werde jetzt zu Liebe

Der Eroberungsdrang der „Neu-Amerikaner“ hat vor Jahrhunderten zuerst die indigenen Völker verdrängt und gezwungen, in Reservaten zu leben. Manchmal frage ich mich, ob Deutschland nach den beiden Weltkriegen nicht auch so etwas wie ein „Reservat“ ist, in dem wir uns zwar vermeintlich frei bewegen können, es aber nicht wirklich sind. Vor allem sind wir nicht sicher, wenn gefährliche amerikanische Waffen bei uns stationiert sind, und amerikanische Kriegsdrohnen von Deutschland aus programmiert und gelenkt werden.

Wenn ich mir all das bewusst mache, weiß ich, ich kann nur eines tun: Ich visualisiere einen Abschied in Liebe und Freundschaft.

Ich stelle mir weißes Licht vor, dass die ankonditionierte Eroberungsmentalität der amerikanischen Soldaten zu Liebe und Friedensbereitschaft transformiert.

Abschied in Liebe: Good Bye

Abschied in Liebe: Ein herzliches Good Bye an unsere amerikanischen „Beschützer“

Ich visualisiere, wie jetzt alle Angehörigen der US-Army ihr Hab und Gut zusammenpacken und nach Hause zurückfliegen. Ich stelle mir vor, wie sie sich mit ihrem eigenen Kontinent begnügen, sich dort um eine Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten zugunsten des eigenen Volkes engagieren, und wie sie anderen Nationen und Kontinenten dasselbe Recht zugestehen.

Vor dem Nachbarhaus in meinem Wohnort war neulich ein Umzugswagen für Fernumzüge: Der amerikanische Mieter der Doppelhaushälte zieht dort aus. Möge dieser Auszug, den ich mit Freude registriert habe, ein Beginn sein für die Abreise aller übrigen Soldaten. 

Danke, dass sich jetzt die amerikanischen Streitkräfte in Liebe und Freundschaft von uns verabschieden und für immer nach Hause zurückkehren.

Danke, dass wir unser Land und unseren Kontinent jetzt wieder selbstbestimmt gestalten können.

Danke, dass jetzt dauerhafter Frieden entsteht.

Danke.

~~~

Ergänzung:

Ich sehe gerade, dass der bekannte Ex-Handballstar Stefan Kretschmar sich sogar im ZDF auf ähnliche Weise äußern durfte. Danke, dass es mittlerweile so viele aufgewachte Menschen gibt. Möge die Masse auch erkennen, wer wirklich Freund und wer Feind ist!

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2 Gedanken zu „Abschied in Liebe

  1. Danke Ingo für deine Zustimmung.

    Ja, du sagst es: Jeder geht jetzt dahin, wo er/sie hingehört.

    Und gut ist`s.

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