Transformationsplanet Pluto wieder direktläufig

Gerade habe ich es zufällig im aktuellen Horoskop entdeckt: Der Transformationsplanet Pluto ist seit heute wieder direktläufig. Pluto ist vor knapp 8 Jahren, am 28. November 2008 in das Zeichen Steinbock eingetreten. Steinbock steht für Staatswesen und Staatsbehördentum, Pluto wie gesagt für Transformation. Eine Transformation des Staatswesens ist ja auch ein Thema, über das ich in meinen Visionen schon mehrfach berichtet habe. Wird der direktläufige Pluto nun die Transformation erzwingen?

Als Langsamläufer brauchte Pluto mehrere Jahre, um sich vom Zeicheneintritt (2008) zur Zeichenmitte des Steinbocks voran zubewegen. wo er maximale Wirkkraft entfalten kann. Seit Jahresbeginn 2016 hat er die Steinbock-Mitte erreicht, wurde dann im April noch einmal rückläufig. Rückläufigkeit eines Planeten bedeutet generell zunächst innere Prozesse, die sich erst bei Direktläufigkeit auch im Außen zeigen können.

Seit heute ist Pluto wieder direktläufig. Wird sich die Transformation des Staatssystems nun endlich zeigen können? Ich wünsche es allen, die schon lange sehnsüchtig auf einen Systemwandel warten. Ich wünsche aber allen Menschen auf der Erde, dass sich dieser Staatswechsel sanft vollzieht. Ob das so sein wird, lässt sich nicht sagen, da Pluto typischerweise für sehr machtvolle Transformationsprozesse steht. Nun, wir werden sehen…

Pluto im Steinbock bedeutet aber nicht nur die Transformation äußerer Autoritätssysteme. sondern auch der inneren  Mächte. Steinbock steht hier für Selbstdisziplin, Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung. Der machtvolle Transformationspluto zwingt also auch jeden einzelnen Menschen zur inneren Transformation, zur Erkenntnis, was die eigene Lebensbestimmung ist.  

Auch ich selbst bemerke die starken Pluto seit Jahren in mir wirken. Vor acht Jahren, Ende 2008 hat sich meine Leben zu verändern begonnen, ich wurde machtvoll in eine neue Richtung geführt. Und seit Anfang 2016 merke ich immer deutlicher beruflich wie privat wie genau das in mein Leben kommt, was für mich bestimmt ist – die Lebensbestimmung (Psychotherapie) ebenso wie ein wunderbarer Seelenpartner, der jetzt zu mir geführt wurde.  

Im Rückblick erkenne ich, wie sich alles gefügt hat, wie alles plötzlich ganz leicht war, was vorher unklar oder schwierig war. Natürlich zwang mich Pluto auch dazu, einiges loszulassen, was dem Neubeginn im Wege stand. Aber da ich schon immer auf die Weisheit höherer Mächte  vertraue, ist mir das Loslassen relativ leichtgefallen, obwohl das Neue noch nicht sichtbar war.

Jetzt kristallisiert sich mein neuer Weg immer mehr heraus. Klar, Pluto ist seit heute ja wieder direktläufig und kann alle schwelenden Transformationsprozesse nun endlich fortsetzen. Möge sowohl unser äußeres als auch unser inneres System nun sanft aber machtvoll transformiert werden. Möge jeder jetzt das tun, was seine Seele wirklich will. 

Möge unser auf Eigenmacht fixiertes Ego erkennen, dass alles ganz leicht geschieht, wenn es mit den kosmischen Kräften im Einklang steht. Möge es uns gelingen, die Dinge, die geschehen wollen, einfach nur geschehen zu lassen.

 

 

Advertisements

8 Gedanken zu „Transformationsplanet Pluto wieder direktläufig

  1. Liebe JessiKa,

    endlich bist du wieder präsent, das lange Warten hat ein gutes Ende!

    Die Zweifel und Unsicherheiten waren gestern, wir sehen unseren Weg ganz klar vor Augen. Erst gestern traf ich durch einen fast unglaublichen Zufall eine für mich wichtige spirituelle Person in unseren Bergen wieder, sie ist zu mir geführt worden, denn da war sie noch nie.

    Hier ein interessanter Beitrag zu den uns umgebenden Energien, die Aufdeckung passt wohl zur Direktläufigkeit von Pluto:
    http://urlicht2.blogspot.de/2016/09/energetische-attacken-durch-niedere.html

    Wer hat da nicht schon solche Erfahrungen gesammelt?

    Danke für die Wiederaufnahme des Blogs und herzliche Grüße

    Herbert

  2. Lieber Herbert, ganz lieben dank für deinen Kommentar, was wäre mein Blog ohne dich!

    Ja, ich hab hier nur noch sehr sporadisch geschrieben, ich habe gerade so viel anderes um die Ohren, Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktiker-Psychotherapie-Prüfung, neue Liebe – all das fordert mich ganz schön.

    Danke für deinen Link zu den energetischen Attacken, ich glaube die spüre ich gerade auch. Dank deinem Hinweis kann ich das besser einschätzen und mich wappnen.

    Schön, dass du gerade eine spirituelle Person getroffen hast, die für dich wichtig ist, klar wurde das geführt, so wie alles geführt ist.

    Nochmals ein herzliches Danke an dich und liebe Grüße
    JessiKa-Johanna

  3. Liebe JessiKa-Johanna,

    danke für den herzlichen Empfang!

    Es ist schon verwunderlich, wie die Astrologie recht behält: wir haben doch astrologisch 😉 sehr viel gemeinsam, und so stürzt auch in letzter Zeit die Arbeit wie eine riesige Wolke auf mich herein, und zwar von zwei Seiten. Mit meinen 67 habe ich eine Neuentwicklung begonnen, alles ging mir ganz leicht von der Hand, und jetzt ist sie in der Erprobungsphase beim Kunden. Damit habe ich einen neue Basis für die nächsten Jahre gelegt, frei nach Luther: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Baum pflanzen!“. Tja, wer weiß, jedenfalls fühle ich mich sehr gut dabei, und das unterscheidet mich wohl von den ewigen Schwarzmalern.

    Deine neue Liebe freut mich natürlich sehr, und am schönsten wird es wohl sein, den geschenkten Augenblick so zu leben, wie er ist, ohne sich großen Plänen hinzugeben. Die kommen schon ganz von selbst auf uns zu.

    Liebe Grüße an dich und auch an deinen Lieben

    Herbert

  4. Ja, Herbert, unsere astrologischen Achsen sind identisch, deshalb wohl auch unsere derzeitigen Lebenspläne.

    Ich finde es toll, dass du mit deinen 67 Jahren gerade auch beruflich „neue Bäume pflanzt.“

    Danke für deine Grüße, werde ich ausrichten, und danke für deinen wertvollen Tipp.
    Ja, den geschenkten Augenblick zu genießen statt gleich große Pläne zu schmieden – genau das ist es, was ich gerade hören musste. Du scheinst mich gut zu kennen, danke dafür 😉

  5. Liebe JessiKa-Johanna,

    nicht ich kenne dich so gut, sondern die alten Lehren des tantrischen Buddhismus oder der Daoismus bzw. Taoismus (der Weg ist das Ziel) im alten China kennen den Menschen so gut. Der Schlüssel ist die vollkommene Hingabe wie bei Tantra, sie ist der duale Gegenpol zur Begierde. Sie hat weder Anfang noch Ende, sie hat kein Ziel, sie hat keine Zeit, sie ist göttlich und macht uns zu Göttern. In diesen Energien große Pläne zu schmieden ist unmöglich. Dabei muss nicht alles auf einen einzigen Partner projeziert werden, man kann sich auch einer kleinen Gruppe hingeben, etwa unter sehr guten Freunden bei einem gemeinsamen Essen. Das Licht wird auf Andere übergehen.

    Zu meiner Berufstätigkeit: Durch „Zufall“ lernten wir erst kürzlich eine 69-Jährige und ihren Mann bei einem spontanen Abendessen (s.o.!) näher kennen. Sie kam gerade von ihrem Flug von Chicago zurück, denn sie ist Flugbegleiterin bei der Lufthansa in Teilzeit. Mit ihren vier Kindern, welche über die ganze Welt verstreut sind, ist sie frisch und begeisterungsfähig wie ein Backfisch, voller körperlicher und geistiger freudiger Lebensenergie!

    Liebe Grüße Herbert

  6. Lieber Herbert, über deine Ausführungen musste ich jetzt doch ein wenig schmunzeln. Dass ich mich einer ganzen Gruppe „hingeben“ soll, muss ich jetzt aber nicht wörtlich nehmen, oder? 😉 Da reicht mir schon der Eine, den ich liebe…

    Sorry, ich weiß ja, wie du es gemeint hast, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. ;-).
    Spirituelle Hingabe ist ja schön und gut, aber manchmal will auch einfach die Haut Berührung spüren…

    Viele Grüße an deine reiselustige neue Bekannte, ja begeisterungsfähige Leute finde ich auch toll!

  7. Liebe JessiKa,

    Hingabe bedeutet nicht nur Akt, ja auch mehr als dies. Deshalb habe ich die antiken Hochkulturen angeführt, denn im alten China war die Gesellschaftlichkeit eine völlig andere als heute. Dort war z.B. Gua Sha, eine Schabetechnik, wobei der ganze Körper mit einem Jadestab abgeschabt wird, in der Familie, im Freundeskreis und unter Nachbarn üblich, was nach unserer heutigen Moralvorstellung absolut unmöglich wäre. Entsprechend niedrig war die Krankheitsrate, und wir nehmen stattdessen Giftpräparate und sind depressiv.

    Ein Partner alleine kann nie alles erfüllen, was einem eine Gesellschaft geben kann. Aber er ist das Fundament, auf dem alles steht.

  8. In jedem Fall steht auch Planet Pluto für Hingabe, in welcher Form auch immer, von daher ist es logisch, dass unsere Unterhaltung diesen Verlauf genommen hat, denn um Pluto ging es ja im obigen Text.

    Danke dir für deine interessanten Ausführungen und Ergänzungen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s